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Malen in der Werkstatt

Zum Handwerk gehört das Anmalen, und für Kinder ist es oft der liebste Arbeitsgang – Basteln und Bauen enden hier: das fertige Werkstück bekommt Farbe, das Brett wird angezeichnet, der Boden vor der Werkstatt wird bemalt. Diese Kategorie führt das Material dafür – Pinsel, Kreide, Farben und den Zimmermannsbleistift.

Werkzeuge malen und zeichnen – so gelingt es

Eine Säge, eine Zange oder einen Hammer zu zeichnen ist eine beliebte Aufgabe in Schule und Kindergarten – und gar nicht schwer, wenn man das Werkzeug in einfache Formen zerlegt:

  • Die Säge: ein langes Dreieck als Blatt, daran ein abgerundeter Griff. Die Zähne kommen zuletzt – eine Zickzacklinie entlang der Unterkante, alle Spitzen in dieselbe Richtung geneigt.
  • Die Zange: zwei gebogene Linien, die sich in der Mitte kreuzen, oben ein kurzes Maul, unten zwei lange Griffe. Ein kleiner Kreis am Kreuzungspunkt ist das Gelenk.
  • Der Hammer: ein Rechteck als Kopf, ein langer Balken als Stiel, an einer Seite des Kopfes die geteilte Klaue.
  • Der Zollstock: mehrere schmale Rechtecke, abwechselnd geknickt – am einfachsten als Zickzack oder als aufgeklappter Winkel.

Der beste Trick: das echte Werkzeug daneben legen und abzeichnen. Wer eine Säge in der Hand hatte, zeichnet sie auch anders. Die Werkzeuge selbst finden Sie unter Sägen, Zangen und Zwingen und Hämmer und Meißel.

Das Material

  • Zimmermannsbleistift – flache Mine, bricht seltener als eine runde, zeichnet auf rauem Holz und rollt nicht vom Tisch. Zum Anzeichnen wie zum Skizzieren.
  • Pinsel-Set – drei Größen: breit für Flächen, mittel für Kanten, fein für Details.
  • Acryl-Glanzfarben – decken auf Holz, trocknen wasserfest und sind nach dem Trocknen abwaschbar.
  • Straßenkreide in Weiß und Farbe – für draußen, für Baustellenmarkierungen im Hof und für großflächiges Malen.

Welche Bastelfarbe für welchen Untergrund?

Bastelfarben gibt es für sehr verschiedene Materialien, und sie sind nicht austauschbar:

  • Für Holz – Acrylfarbe. Sie deckt, trocknet wasserfest und haftet ohne Grundierung. Das ist die Bastelfarbe, die hier im Sortiment steht.
  • Für Stoff – Stoffmalfarben müssen eingebügelt werden, damit sie waschbeständig sind. Acryl auf Stoff wird hart und bricht.
  • Für Porzellan und Glas – Porzellanmalfarbe wird im Backofen eingebrannt. Sie führen wir nicht.
  • Sprühen statt streichen ist bei Kindern selten sinnvoll: Sprühfarbe verteilt sich unkontrolliert, und der Nebel gehört nicht in Kinderhände.

Eine Palette braucht es für Acryl nicht zwingend – ein alter Teller genügt, weil sich angetrocknete Acrylfarbe ohnehin nicht wiederverwenden lässt.

Holz bemalen – die Reihenfolge

  • Erst schleifen, dann malen. Farbe auf rauem Holz saugt ungleichmäßig ein und wirkt fleckig.
  • Staub abwischen, sonst klebt er in der Farbe fest.
  • Dünn auftragen und trocknen lassen, dann eine zweite Schicht. Eine dicke Schicht wird nie gleichmäßig.
  • Pinsel sofort auswaschen. Angetrocknete Acrylfarbe bekommt man nicht mehr heraus.

Passend dazu: Schleifen – der Arbeitsgang vor dem Anstrich.